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RSV Öschelbronn

Offene Vereinsmeisterschaft Bergzeitfahren

Am 13. August 2016 findet zum ersten Mal ein Bergzeitfahren statt - organisiert vom RSV Öschelbronn.

Die Strecke beginnt beim ehemaligen Klosten in 72218 Wildberg.

Der Wettbewerb wird als offene Vereinsmeisterschaft ausgetragen. Wertungen werden erstellt für:

- Schüler

- Junioren

- Jugendliche

- Männer

- Frauen

Sonderwertung für:

- Liegeräder (unverkleidet/verkleidet)

- Velomobile- Räder mit (Kinder)-Anhänger

Teilnahmegebühr:

10,-- € - vor Ort bei der Startnummern-Ausgabe zu bezahlen

Zeitplan:

ab 13.00 Uhr - Startnummern Ausgabe beim Start (bis 13.45 Uhr)

14.00 Uhr - Start

16.00 Uhr - Siegerehrung im Zielbereich

Nach Anmeldeschluss am 11. August 2016 wird eine Startreihenfolge erstellt. Jeder Teilnehmer erhält seine individuelle Startzeit per E-Mail und bei der Startnummern Ausgabe. Bitte 10 Minuten vor Startzeit im Starterbereich sein.

 

 

Ablauf Liegerad Cup 2016

Liegerad Bahnrennen Öschelbronn 2016

Termin:                                                  14. August 2016

Ort:                                                        Radstadion Öschelbronn / Brenntenwäldle 1 / 71126 Gäufelden

Teilnahmegebühr:                                  € 20,-- / vor Ort bezahlbar

Anmeldung:

Zeitplan:                                                 09.00 Uhr Bahnöffnung

09.15 Uhr – 09.45 Uhr / Einweisung Neulinge

09.45 Uhr – 11.00 Uhr / freies Fahren für alle Rennteilnehmer

10.00 Uhr – 11.00 Uhr / Einschreiben/Transponderausgabe

11.00 Uhr / Sprint 1000 m stehender Start

12.15 Uhr – 12.30 Uhr / Warmfahren + Startaufstellung Velomobile

12.30 Uhr / Stundenrennen Velomobile

13.45 Uhr – 14.00 Uhr / Warmfahren + Startaufstellung Liegeräder

14.00 Uhr / Stundenrennen Liegeräder

15.30 Uhr / Siegerehrung

15.00 Uhr – 17.00 Uhr freies Fahren

 

(Änderungen vorbehalten)

Aktualisiert (Samstag, den 23. Juli 2016 um 17:12 Uhr)

 

24 Stunden Fahrt von Markus Strinz

653 km in 24 Stunden - all das auf dem Rennrad und nur durch die eigene Muskelkraft bewegt: Markus "Max" Strinz fuhr mit dem Rennrad über 3.282 Runden auf der Radrennbahn in Öschelbronn Sponsorengelder ein für Kinder mit Behinderungen. Nach seinem Engagement für das Stationäre Hospiz Region Nagold und für die Tierhilfe Hoffnung e.V. setzte sich der Vollmaringer Max Strinz in diesem Jahr mit einer besonderen Aktion für Kinder ein, die körperliche oder geistige Behinderungen haben. Strinz stellte sich der Herausforderung einer 24-Stundenfahrt, die Sponsoren mit Spendengeldern unterstützten, und drehte hierbei für einen kompletten Tag Runde um Runde im Radstadion Öschelbronn. Der Erlös fließt in das Projekt "Steilkurve" des Vereins "Aktion Hilfe für Kinder", bei dem Kinder mit Handicap auf einem speziellen Tandem auf der Radrennbahn mit ihrer Steilkurve mitfahren und außergewöhnliche Momente erleben können. Die beiden Radrennfahrer Gerd Dörich und Karsten Wörner vom RSV Öschelbronn engagieren sich seit etlichen Jahren für dieses Projekt und fahren die eigens dafür angeschafften Tandems. Mit Hilfe der Sponsorengelder könnte nun ein weiteres Tandem für einen dritten Fahrer finanziert werden. Der Initiator und Ideengeber der Aktion Steilkurve, Gerd Dörich, möchte das Projekt noch weiter ausweiten und für mehr Kinder zugänglich machen.

Doch eine Mammutaktion wie diese bedarf vieler Vorbereitungen im Vorfeld sowie zahlreicher Helfer und Sponsoren für die Aktion. Der Vollmaringer Liegeradfahrer Edgar Teufel hatte eigens ein Computerprogramm programmiert, mit dem sich die Runden, Kilometer, Geschwindigkeit und mehr messen lässt, und unterstützte Strinz über die ganzen 24 Stunden hinweg. Luca Adinolfi aus Vollmaringen hielt ebenfalls Stellung über Nacht und Daniela Steinrode kümmerte sich um Presse und gemeinsam mit Strinz um Sponsorengelder. Der Trikothersteller Leverve aus Albstadt sponserte ganz umkompliziert und hilfsbereit 30 Kindertrikots, für das die Geschäftsführer Andreas und Stefan Wolfer eigens ei neues Trikotdesign entworfen hatten. Das Unternehmen Lila Logistik unterstützt seit Jahren die Aktion Steilkurve, die im Anschluss an die 24-Stundenfahrt ihr Sommerfest mit der Aktion Steilkurve veranstalteten, und war in diesem Jahr dabei - unter anderem zum Abschluss der 24-Stundenfahrt mit einem Weißwurstfrühstück am Samstagmorgen. Achim Eckert von der Avia-Tankstelle Eutingen und Horb, Christos Takki Karypidids vom Restaurant Krone in Nagold -Hochdorf, Malerbetrieb Sedelmaier aus Eutingen sowie die Raiffeisenbank Mötzingen zeigten sich begeistert von Strinz Einsatz und dem Mut, sich dieser Herausforderung zu stellen. Sie unterstützten diese Aktion finanziell als Sponsoren. Stefan Halanke von der Fahrschule Halanke aus Herrenberg hatte neben finanzieller Unterstützung auch logistisch geholfen und einen LKW Anhänger zur Verfügung gestellt. So waren alles in allem stolze 1.200 Euro zusammen gekommen.

Währen der 24-Stunden-Aktion schauten zu ganz unterschiedlichen Uhrzeiten zahlreiche Gäste, Freunde, Unterstützer und Interessierte auf der Radrennbahn vorbei, um Max Strinz zu unterstützen. Sie erlebten dabei eine ganz besondere Atmosphäre auf der Radrennbahn, auf der am Freitagabend ein Grillfest gefeiert wurde. "Ich bin erleichtert und sehr froh, dass es geklappt hat, 24 Stunden lang Runden zu fahren, die jeweils nur 200 m lang sind und dies auch durchzuhalten. Das war auf alle Fälle eine neue, intensive Erfahrung, sagte Max Strinz erleichtert und begeistert aber auch erschöpft nach seiner Aktion am Samstagmorgen. Strinz ließ sich jedoch nicht unterkriegen und schöpfte gleich wieder Zuversicht und Mut, sich weiter für ehrenamtliche, sozial wichtige Projekte einzusetzen. "Die nächste Herausforderung wäre es, für einen guten Zweck die 900 km Grenze zu überschreiten," betonte Markus Strinz enthusiastisch.

 

Sven Krauß im Interview

Im Gespräch mit Sven Krauß über den Radsport, Nachwuchs und den Sport im Allgemeinen.

Sven Krauß startete seine Radsportkarriere im Heimatverein des RSV Öschelbronn, fuhr als Radprofi beim Team Gerolsteiner und ist heute noch sportlicher Leiter beim Team MLP Bergstraße sowie Organisator der 4 Bahnen Tournee Etappe in Öschelbronn.

Sven, was bedeutet der Radsport für dich?

Ich war dem Radsport stets mit ganzem Herzen verbunden. Er war Teil meines Lebens. Ich habe die Welt bereist, viel erlebt und bin stolz auf meine Erfolge. Heute engagiere ich mich beim RSV Öschelbronn (u.a. sportlicher Leiter 4 Bahnen Tournee) und bin auch mal froh über ein radsportfreies Wochenende. Statt Radschuhe ziehe ich öfter auch mal die Wanderschuhe an. Meine Tätigkeit als sportlicher Leiter beim MLP Team Bergstraße werde ich in Kürze beenden. Wenn der Spaß daran nachlässt, ist es Zeit für eine persönliche Veränderung.

 Hat sich der Radsport im Vergleich zu deiner aktiven Karriere verändert.?

Im Großen und Ganzen nicht. Auffallend ist, dass die Schere im Fahrerfeld immer weiter auseinander driftet. Die Leistungen der Fahrer waren früher konstanter als heute. Jetzt ist es oft so, dass man schon vor dem Rennen absehen kann, wer unter den Top Ten landet. Oft kommt nur noch ein Drittel der Starter ins Ziel.

Dafür erleben „Jedermann“ Rennen derzeit einen Boom. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Hier muss niemand eine Verpflichtung eingehen, einem Verein anzugehören oder eine Lizenz zu beantragen. Man muss davor nicht großartig trainieren. Man nimmt teil, fährt sein Rennen und das alles ohne großen Leistungs- und Wettkampfdruck.

 Wie ist Deine Einschätzung zum deutschen Radsport im Allgemeinen?

Der Focus wird zu sehr auf Sport Events und Fußball gerichtet. Kleinere und nicht minder interessante Sportarten erhalten somit nicht den Stellenwert, den sie verdienen. Ein Problem sehe ich in der Berichterstattung. Es wird mehr Wert auf Sensationen, die Eigenarten diverser Spieler und Trainer und weniger auf den Sport an sich gelegt. Solange die öffentlich-Rechtlichen Medien die Berichterstattung auf Sparflamme halten, wird das Radsportproblem in Deutschland weiterhin Bestand haben.

Hat Deutschland ein Nachwuchsproblem?

Auch das ist mit ein Problem der medialen Berichterstattung. Wenn nichts Positives über den Radsport in den Medien berichtet wird, ist es schwer, Jugendliche für diesen Sport zu begeistern. Außerdem steht die heutige Gesellschaft unter einem ständigen Leistungsdruck, dem viele nicht gewachsen sind oder sich nicht gewachsen fühlen, was sich letztendlich auch auf den Sport auswirkt. Mangelnder Ehrgeiz ist auch ein Problem, warum viele Jugendliche nicht konstant bei einer Sportart bleiben. Man gibt zu schnell auf, wenn man merkt, dass die anderen besser sind. Sobald man sich eher im Mittelfeld aufhält, sinkt bei vielen die Motivation.

Warum ist es so schwer für Vereine, Nachwuchs zu gewinnen?

Sport – und nicht nur der Radsport – verliert an Bedeutung. Die Interessen der Jugend haben sich geändert. Sich sportlich zu betätigen erfordert ein gewisses Maß an Disziplin und Durchhaltevermögen. Viele geben zu schnell auf. Zudem nimmt die Freizeit in unserer heutigen Leistungsgesellschaft ab, so dass Eltern ihre Kinder oftmals nicht regelmäßig zum Training fahren können. Nicht jeder Sportverein liegt in erreichbarer Nähe. Mit diesem Problem hat jedoch nicht nur der Radsport zu kämpfen. Fakt ist, dass man als Verein auf den Nachwuchs weiter zu gehen muss. Sich aktiv um Nachwuchsfahrer bemühen mit Anfängerrennen, Werbung etc.

Zu Deiner Tätigkeit als Verantwortlicher der Etappe der 4 Bahnen Tournee in Öschelbronn: die Zuschauerzahlen waren gering. Was kann man Deiner Meinung nach tun, um wieder mehr Menschen für den Bahnradsport zu begeistern.?

Das Rennen muss noch attraktiver für die Zuschauer werden. Das sportliche Angebot ist gut, aber man muss den Ablauf besser gestalten. Bestehende Kontakte müssen gepflegt, intensiviert und die Werbung verstärkt werden. Nicht abwarten, sondern eigenständig auf andere zugehen und sie motivieren, die Veranstaltung zu besuchen. Darüber hinaus wünsche ich mir mehr Initiative vom Verein.

Vielen Dank für Deine persönlichen Eindrücke.

 

 

 

Liegerad Cup im Radstadion

Das nächste Highlight im Radstadion Öschelbronn steht schon in den Startlöchern.

Am 14. August 2016 findet der Liegerad- und Velomobil Renntag im Radstadion, statt.

Ab 11.00 Uhr wartet ein attraktives Rennprogramm auf die Zuschauer - 1000 m Sprint sowie Stundenrennen der Liegeräder und Velomobile. Gefahren wird in in den Kategorien vollverkleidet, teilverkleidet und unverkleidet.

Die aerodynamischen Fahrzeuge sind nicht nur auf der Bahn zu bewundern, sondern auch in einer Fahrzeugausstellung.

Radfahren mal anders - das müssen Sie gesehen haben!

Der RSV Öschelbronn freut sich auf Ihren Besuch.

 

Andreas Graf im Interview

Frage: Hallo Andreas, herzlichen Glückwunsch zum Vizeweltmeister im Punktefahren in diesem Jahr. Auch sonst hast Du schon einige wichtige Erfolge in Deiner Karriere einfahren können. Was für ein großes Ziel peilst Du in diesem Jahr noch an?

Antwort: Danke für die Gratulation, für 2016 stehen noch die Europameisterschaften auf der Bahn im Herbst als großes Ziel auf dem Programm. Da habe ich Medaillen im Punkterennen und Madison im Visier.

Frage: Wann hast Du Deinen Schwerpunkt auf den Bahnradsport verlegt? Du bist früher bzw. fährst immer noch, auch auf der Straße.

Antwort: Ich fahre beides, da ich denke, dass es nicht möglich ist, auf der Bahn ein Weltklasseniveau zu bekommen, ohne die harten Straßenrennen.

Frage: Was fasziniert Dich am Bahnradsport besonders?

Antwort: Dass alles viel schneller passiert als auf der Straße und wie man mit der Bahn spielen kann, um seine Gegner auszutricksen.

Frage: Du bist in Öschelbronn ja schon ein „alter Bekannter“. Wie wohl fühlst Du Dich auf der Öschelbronner Bahn/unseren Veranstaltungen?

Antwort: Bei all den Veranstaltungen fühle ich mich sehr wohl, da man spürt, mit welchem Herzblut der ganze Verein mit all seinen Helfern hinter der ganzen Arbeit steckt. Mein persönliches Highlight ist das Kuchenbüffet

Frage: Was macht die Öschelbronner Bahn aus, im Vergleich zu anderen Bahnen?

Antwort: Das wirklich fachkundige Publikum, selbst vor den Rennen in Zivilkleidung werde ich von den Fans angesprochen, das ist schon eine echte Wertschätzung.

Frage: Du bist ja auch schon diverse Veranstaltungen in Öschelbronn gefahren. Welches war/ist deine persönlich größte Herausforderung und warum? (Vier Bahnen, Nachtrennen, 1001 Runde)

Antwort: Das ist leicht beantwortet 1000+1. Das Rennen verlangt einem wirklich alles ab!

Frage: Wirst Du beim Nachtrennen wieder mit Standardpartner Andreas Müller ins Rennen gehen? Ist dies ein Vorteil, sozusagen als eingespieltes Team an den Start zu gehen?

Antwort: Ja, werde ich und das ist mit Sicherheit ein riesengroßer Vorteil. Da wir schon wirklich lange gemeinsam fahren und Höhen so wie Tiefen gehabt haben, weiß der andere schon, was wer denkt allein durch die Körpersprache. Auch ist unser Schleudergriff perfekt abgestimmt.

Vielen Dank und viel Erfolg beim Nachtrennen.

Das Gespräch führte Nicolette Hofmann, RSV Öschelbronn.

 

Trikots

Die neuen Trikots sind da.

Ab diesem Wochenende sind wir mit diesen unterwegs.

Unter der Kategorie Bilder sind noch weitere Bilder vom neuen Trikot zu sehen.